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Re: Fotos aus Wissenschaft und Forschung
Verfasst: 16.10.2011, 10:17
von Livia

Ist immer eine Augenweide, so etas zu sehen.
Re: Fotos aus Wissenschaft und Forschung
Verfasst: 16.10.2011, 12:55
von maxikatze
http://www.starobserver.org/
Der seltene Durchgang der Venus vor der Sonne im Jahr 2004 war eines der am besten fotografierten Ereignissen der Himmelsgeschichte. Eine Flut an sowohl wissenschaftlichen als auch künstlerischen Bildern entstand in Gegenden, wo man den Transit sehen konnte: in Europa und großen Teilen Asiens, Afrikas und Nordamerikas. Wissenschaftlich gesehen bestätigten Sonnenfotografen, dass das Tropfenphänomen tatsächlich eher mit der Abbildungsqualität der Kamera oder des Teleskops zusammenhängt als mit der Atmosphäre der Venus. Künstlerisch gesehen könnten die Bilder in mehrere Kategorien aufgeteilt werden. Eine Art zeigt den Transit vor einer sehr detailreichen Sonne. Eine andere Kategorie hält Doppelzufälle fest, zum Beispiel die Venus und ein Flugzeug gleichzeitig als Silhouette vor der Sonne, oder Venus und die Internationale Raumstation im niedrigen Erdorbit. Eine dritte Bildkategorie zeigt ein zufälliges Arrangement interessant aussehender Wolken, wie zum Beispiel das obige Bild, das in North Carolina in den USA aufgenommen wurde. Der nächste Transit der Venus vor der Sonne findet im Juni 2012 statt
Re: Fotos aus Wissenschaft und Forschung
Verfasst: 16.10.2011, 16:51
von Livia
Livia hat geschrieben:maxikatze hat geschrieben:Livia, die Filmkamera aus dem Jahr 1940 passt bequem in die Hosentasche. Das vermutet man gar nicht, wenn man so ein Ding nicht kennt und noch nie in der Hand gehalten hat.
Zwar filmt damit natürlich keiner mehr von uns, aber sie hat ihren Platz genau wie der Projektor und wird aufgehoben.
Lach maxikatze, da war ich gerade 3 Jahre alt und wusste davon nichts. Die Agfa Kameras gab es damals auch bei uns, die konnten sich aber nur wenige Menschen leisten. Ist immer interessant, wieder einen Blick zurück zu werfen. Danke für den Einblick.

Mein Beitrag stimmt so nicht ganz. Auch wir hatten eine Kamera, ob sie eine Agfa war weiss ich nicht, aber sie war wie ein grosser schwarzer Würfel, den man aber nicht in die Hosentasche nehmen konnte. Nur mein Vater durfte sie bedienen, für uns war das tabu.

Re: Fotos aus Wissenschaft und Forschung
Verfasst: 23.10.2011, 20:10
von maxikatze
http://www.starobserver.org/
Die Raumsonde New Horizons schickte auf ihrem Weg zu Pluto einige atemberaubende Bilder von Jupiter. Dieser Planet ist berühmt für seinen Großen Roten Fleck, aber auch für seine regelmäßigen äquatorialen Wolkenbänder, die sogar mit kleinen Teleskopen zu sehen sind. Das oben gezeigte waagrecht verkürze Bild wurde 2007 in der Nähe von Jupiters Terminator aufgenommen und zeigt die große Vielfalt an Wolkenmustern des jovianischen Riesen. Ganz links sind Wolken nahe Jupiters Südpol zu sehen. Hier sind turbulente Wirbelwinde und Strudel in einer dunklen Region zu sehen, die als Gürtel bezeichnet wird, der den Planeten umringt. Sogar hell gefärbte Regionen, die als Zonen bezeichnet werden, weisen unglaubliche Strukturen auf, ergänzt durch komplexe Wellenmuster. Die Energie, die diese Wellen erzeugt, kommt sicherlich von unterhalb. New Horizons ist die schnellste Raumsonde, die je gestartet wurde. Sie hat inzwischen die Umlaufbahnen von Saturn und Uranus passiert und ist auf Kurs, um 2015 Pluto zu erreichen.
Re: Fotos aus Wissenschaft und Forschung
Verfasst: 24.10.2011, 10:43
von Livia
maxikatze hat geschrieben:
http://www.starobserver.org/
Die Raumsonde New Horizons schickte auf ihrem Weg zu Pluto einige atemberaubende Bilder von Jupiter. Dieser Planet ist berühmt für seinen Großen Roten Fleck, aber auch für seine regelmäßigen äquatorialen Wolkenbänder, die sogar mit kleinen Teleskopen zu sehen sind. Das oben gezeigte waagrecht verkürze Bild wurde 2007 in der Nähe von Jupiters Terminator aufgenommen und zeigt die große Vielfalt an Wolkenmustern des jovianischen Riesen. Ganz links sind Wolken nahe Jupiters Südpol zu sehen. Hier sind turbulente Wirbelwinde und Strudel in einer dunklen Region zu sehen, die als Gürtel bezeichnet wird, der den Planeten umringt. Sogar hell gefärbte Regionen, die als Zonen bezeichnet werden, weisen unglaubliche Strukturen auf, ergänzt durch komplexe Wellenmuster. Die Energie, die diese Wellen erzeugt, kommt sicherlich von unterhalb. New Horizons ist die schnellste Raumsonde, die je gestartet wurde. Sie hat inzwischen die Umlaufbahnen von Saturn und Uranus passiert und ist auf Kurs, um 2015 Pluto zu erreichen.
Faszinierend, da könnte so mancher Künstler sich eine Scheibe abschneiden, vor allem Picasso. Schnell weg bin.

Re: Fotos aus Wissenschaft und Forschung
Verfasst: 25.10.2011, 07:44
von maxikatze
Guck mal, Livia. Ist das nicht ein klasse Bild?
http://www.starobserver.org/
Was erzeugte den Wasserfallnebel? Das weiß niemand. Diese Struktur in der Region NGC 1999 im großen Orion-Molekülwolkenkomplex ist eine der geheimnisvolleren, die bisher am Himmel entdeckt wurden. Der längliche, gasförmige Strom mit der Bezeichnung HH-222 erstreckt sich über etwa zehn Lichtjahre und emittiert eine ungewöhnliche Farbpalette....
Re: Fotos aus Wissenschaft und Forschung
Verfasst: 25.10.2011, 10:49
von Livia
maxikatze hat geschrieben:Guck mal, Livia. Ist das nicht ein klasse Bild?
http://www.starobserver.org/
Was erzeugte den Wasserfallnebel? Das weiß niemand. Diese Struktur in der Region NGC 1999 im großen Orion-Molekülwolkenkomplex ist eine der geheimnisvolleren, die bisher am Himmel entdeckt wurden. Der längliche, gasförmige Strom mit der Bezeichnung HH-222 erstreckt sich über etwa zehn Lichtjahre und emittiert eine ungewöhnliche Farbpalette....
Das ist ebenso ein faszinierendes Bild, worüber ich ehrlich staunen muss.
Re: Fotos aus Wissenschaft und Forschung
Verfasst: 28.10.2011, 10:42
von Livia
150 Jahre Telefon: Vom Fernsprecher zum Handy
Johann Philipp Reis mit seiner revolutionären Erfindung. Das Telefon feiert seinen 150. Geburtstag.
Der transkontinentalen Telegraphie zum 150. Geburtstag
Merkwürdige Worte waren das, die Johann Philipp Reis sprach: «Das Pferd frisst keinen Gurkensalat». Das geschah vor 150 Jahren bei der Vorstellung des Fernsprechers. Reis ahnte nicht, dass er mit diesem Satz die Kommunikation revolutionieren sollte.
Der Tüftler und Erfinder Johann Philipp Reis aus dem hessischen Friedrichsdorf konnte all das noch nicht ahnen, als er am 26. Oktober 1861, im Alter von 27 Jahren, der Physikalischen Gesellschaft in Frankfurt seinen Fernsprecher präsentierte. Sein Vortrag hiess eher nüchtern: «Über die Fortpflanzung von Tönen auf beliebige Entfernungen durch Vermittlung des galvanischen Stroms».
http://www.bluewin.ch/de/index.php/1794 ... gital/dpa/
Re: Fotos aus Wissenschaft und Forschung
Verfasst: 28.10.2011, 18:07
von Staber
Re: Fotos aus Wissenschaft und Forschung
Verfasst: 10.11.2011, 18:27
von maxikatze
http://www.starobserver.org/
Im Jahr 185 n.Ch. verzeichneten chinesische Astronomen die Erscheinung eines Sterns in der Nanman-Sterngruppe - einem Teil des Himmels, der auf neuzeitlichen Sternkarten bei Alpha und Beta Centauri liegt. Der neue Stern war monatelang sichtbar und ist vermutlich die erste aufgezeichnete Supernova. Dieses in mehreren Wellenlängen erstellte Kompositbild stammt von Weltraumteleskopen des 21. Jahrhunderts. Die Röntgenteleskope XMM-Newton und Chandra sowie die Infrarotobservatorien Spitzer und WISE zeigen den Supernovaüberrest RCW 86, der als Überrest dieser Sternexplosion verstanden wird. Die Falschfarbenansicht zeigt interstellares Gas, das von der Stoßfront der sich ausdehnenden Supernova in Röntgenenergien (blau und grün) aufgeheizt wird, sowie interstellaren Staub, der bei kühleren Temperaturen in infrarotem Licht strahlt (gelb und rot). Eine Häufigkeit des Elements Eisen und der Mangel eines Neutronensterns oder Pulsars im Überrest lassen darauf schließen, dass die ursprüngliche Supernova vom Typ Ia war. Typ Ia-Supernovae sind thermonukleare Explosionen, die weiße Zwergsterne zerstören, wenn diese in einem Doppelsternsystem Materie von einem Begleiter ansammeln. Stoßgeschwindigkeiten, die in der Röntgenlicht abstrahlenden Hülle gemessen wurden, und die Infrarot-Temperaturen des Staubs legen nahe, dass sich der Überrest extrem schnell in einer Blase mit sehr geringer Dichte ausdehnt, die vor der Explosion vom System des weißen Zwergs erzeugt wurde. RCW 86 befindet sich nahe der Ebene unserer Galaxis, der Milchstraße, ist etwa 8200 Lichtjahre entfernt und hat einen geschätzten Radius von 50 Lichtjahren.