Jawoll.AlexRE hat geschrieben:Das werden sie schön bleiben lassen. Dabei könnte nämlich herauskommen, dass die arbeitenden Leistungsträger der Gegenwart auch ohne das Geld der reichen Leistungsträger der Vergangenheit und deren Erben klarkommen. Dass der undemokratische Sozialismus nicht funktioniert hat, heißt noch lange nicht, dass ein demokratischer Kapitalismus nicht ganz anders funktionieren könnte als bisher.Eigentlich sollten sich diese Reichen mal so richtig rächen, alle Firmen und Banken schliessen, Arbeitsplätze auflösen und selber keine Millionen mehr an Steuern dem Staat überweisen.
Geheimgeschäfte von hunderten Politikern enthüllt
Re: Geheimgeschäfte von hunderten Politikern enthüllt
© TU Graz
Solidarität mit den Menschen in der Ukraine
Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren. (Berthold Brecht)
Und schon ist der "Panama-Papers-Skandal" auch in Berlin
Pikante Enthüllung in "Panama-Papers": Finanzministerium wehrt sich gegen Vorwürfe
http://www.gmx.net/magazine/politik/pan ... e-31482616
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Re: Und schon ist der "Panama-Papers-Skandal" auch in Berlin
Oha, ein <100.000 DM Koffertäter > gegen Briefkästen? Egal!Warum fehlen die reichen Griechen auf den Listen der Briefkastenfirmen-Inhaber?Excubitor hat geschrieben:Pikante Enthüllung in "Panama-Papers": Finanzministerium wehrt sich gegen Vorwürfe
http://www.gmx.net/magazine/politik/pan ... e-31482616
Es ist schon bezeichnend, dass ausgerechnet so viele aus der Finanzelite die Schnauze von Geld nicht voll bekommen. Wenn etwas gegen die Ausweichbewegungen der Reichen unternommen wird, dann nur halbherzig.Gleichzeitig finden die Akteure entweder neue Wege, sich arm zu rechnen, oder bekommen sie von der eigenen Regierung präsentiert, wie etwa griechische Reeder.Ein schier unausrottbares Übel.Für mich wenigstens!
Eine Träne zu trocknen ist ehrenvoller als Ströme von Blut zu vergießen.
Lord George Gordon Noel Byron
Gesund bleiben !
Gruß Staber
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Re: Und schon ist der "Panama-Papers-Skandal" auch in Berlin
Warum die Griechen fehlen, das hängt vielleicht mit der immensen Datenflut zusammen, das wird wahrscheinlich Monate dauern wenn nicht noch länger bis einen Teil ausgewertet ist. Amerikaner sind auch nicht aufgeführt, aber die haben die Briefkastenfirmen im eigenen Land und müssen nicht nach Panama ausweichen.Staber hat geschrieben:Oha, ein <100.000 DM Koffertäter > gegen Briefkästen? Egal!Warum fehlen die reichen Griechen auf den Listen der Briefkastenfirmen-Inhaber?Excubitor hat geschrieben:Pikante Enthüllung in "Panama-Papers": Finanzministerium wehrt sich gegen Vorwürfe
http://www.gmx.net/magazine/politik/pan ... e-31482616
Es ist schon bezeichnend, dass ausgerechnet so viele aus der Finanzelite die Schnauze von Geld nicht voll bekommen. Wenn etwas gegen die Ausweichbewegungen der Reichen unternommen wird, dann nur halbherzig.Gleichzeitig finden die Akteure entweder neue Wege, sich arm zu rechnen, oder bekommen sie von der eigenen Regierung präsentiert, wie etwa griechische Reeder.Ein schier unausrottbares Übel.Für mich wenigstens!
Viele Leute würden bereitwillig zugeben, dass sie sich langweilen; aber kaum einer würde zugeben, dass er langweilig ist.
Erich Fromm
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Und dann war da noch...
Was macht man eigentlich beim Finanzamt wenn ein Briefkastenproduzent erklärt "Ich hab da 'ne Briefkastenfirma..."?
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Re: Und dann war da noch...
Excubitor hat geschrieben:Was macht man eigentlich beim Finanzamt wenn ein Briefkastenproduzent erklärt "Ich hab da 'ne Briefkastenfirma..."?
....haben sie eine Genehmigung von der Post oder Deutschen Bank!
Gruß
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Lord George Gordon Noel Byron
Gesund bleiben !
Gruß Staber
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Re: Geheimgeschäfte von hunderten Politikern enthüllt
Na sowas - Herr Schäuble & Co. werden doch nicht etwa den illegalen Teil ihrer Parteispendenverwaltung modernisiert statt eingestellt und dafür von Geldkoffern auf Briefkastenfirmen umgestellt haben?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/wolfga ... 86215.htmlPanama Papers: Schäuble ließ Informanten abblitzen
Mehrmals wandte sich ein Whistleblower nach SPIEGEL-Informationen an den Bundesfinanzminister. Der Insider wollte über dubiose Geschäfte der Bundesdruckerei auspacken - wurde aber abgewiesen.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und sein Staatssekretär Werner Gatzer haben nach SPIEGEL-Informationen jahrelang den Kontakt mit einem Whistleblower verweigert. Der Mann hatte über dubiose Geschäfte einer Briefkastenfirma in Panama auspacken wollen. Die dem Finanzministerium unterstellte Bundesdruckerei hatte diese Firma benutzt, um Geschäfte in Venezuela zu machen. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)
(...)
Wie sich aus drei Urkunden der Kanzlei Mossack Fonseca ergibt, hatte der ehemalige Auslandschef der Bundesdruckerei persönliche Handlungsvollmachten für die Billingsley Global Corporation und war Erster Direktor einer Billingsley Global Investment. Dagegen hatte der frühere Auslandschef selbst in einer eidesstattlichen Versicherung noch behauptet, er habe die Billingsley Global Corporation niemals gelenkt.
(...)
Der Stuttgarter OB Rommel:
Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
Re: Geheimgeschäfte von hunderten Politikern enthüllt
@ Alex
Aber wisst Ihr noch, damals, als er vergessen hatte, woher dieser Geldkoffer kam
Da war er ja noch in einem Alter wo man von Demenz nicht reden konnte.Hat jemand überhaupt etwas von Schäuble gehört wegen der Anschuldigungen in Richtung Bundesdruckerei ? Wo bleibt die investigative Presse ? Das wäre doch viel interessanter als alle Cameron's, Macris, Messis und Putins zusammen. Alles in allem eins ist sicher!Unsere tapferen Bürger mit dem Herz in der Hose werden mangels Verstand wieder ihrem Rückenmark folgen. Und das bedeutet in jedem Fall <2017 WIEDERWAHL der jetzigen Politclowns >, immer noch einmal WIEDERWAHL, bis der Staat zusammenbricht. Arthur Schopenhauer schrieb deshalb schon 1845 in sein Tagebuch: " Für den Fall meines Todes lege ich hiermit das Bekenntnis ab, das ich das deutsche Volk wegen seiner überschwinglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihm anzugehören." Er meinte damit nicht das kleine Einmaleins. Ich teile seine Meinung, schreibe 'überschwinglich' heute aber mit e und nicht mit ä.
Gruß staber
Wie kann man sich als Whistleblower denn auch an Schäuble wenden !Dieser <Geldkofferträger > hat sich für die Geld-Elite schon zig mal bezahlt gemacht.Mehrmals wandte sich ein Whistleblower nach SPIEGEL-Informationen an den Bundesfinanzminister
Aber wisst Ihr noch, damals, als er vergessen hatte, woher dieser Geldkoffer kam
Gruß staber
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Re: Und schon ist der "Panama-Papers-Skandal" auch in Berlin
Hr. Schäuble glaubt wohl das Ganze in Ruhe aus sitzen zu können. Das ist so eine verlogene Heuchelei, dass einem geradezu übel wird davon. Jetzt versucht Schäuble es mit einem 10 Punkte Plan, der nicht mal das Papier wert ist auf dem er geschrieben steht: ein müder Papiertiger, der die Schuld und Verantwortung anderswo sucht und nicht finden wird, weil es so gewollt ist. Aber nach außen mit Sprechblasen und leeren Worthülsen populistische Signale setzen, die genau eins bewirken: Nichts. So wie "damals", vor nicht einmal 2 Jahren, als die schönen Steueroasen mit tausenden Briefkastenfirmen in Holland und Luxemburg in der Kritik standen. Was wurde da schwadroniert über Steuertricksereien am Rande der Legalität. Ob solche Machenschaften automatisch moralisch vertretbar wären, weil sie doch legal seien ? Doch, man wollte das aber ändern. Aber sorry, sie "konnten" nicht. So der Tenor, bis heute. Skandalös. Daran krankt unsere Wirtschaft und unsere ganze Gesellschaft: Das Todesurteil für sozialen Frieden. Ein politisch gewolltes Ende der Solidargemeinschaft aller Steuerzahler.Excubitor hat geschrieben:Pikante Enthüllung in "Panama-Papers": Finanzministerium wehrt sich gegen Vorwürfe
http://www.gmx.net/magazine/politik/pan ... e-31482616
Aber was erwartet man schon von einer Regierung und einem Staatswesen, das bis heute nicht einmal ein Anti-Korruptionsgesetz verabschiedet hat. Im Gegensatz zu allen anderen Ländern dieses Planeten. Außer solchen Ländern wie der Sudan und der Tschad beispielsweise. Stehen wir doch in guter Gesellschaft, oder ? Mich wundert hier gar nichts mehr.
Gruß staber
Eine Träne zu trocknen ist ehrenvoller als Ströme von Blut zu vergießen.
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-
icke
Re: Geheimgeschäfte von hunderten Politikern enthüllt
Wie konnte Panama zu einem Paradies für Geldwäscher und Steuerhinterzieher werden? Ein Untersuchungssauschuss des EU-Parlaments gibt darauf eine brisante Antwort: Die wichtigste Rolle spielten die EU-Staaten selbst. EU-Mitgliedsländer hätten gezielt "Steuerdumping für Unternehmen und Vermögende zum Geschäftsmodell gemacht und damit anderen EU-Ländern massiv geschadet". Besonders in der Kritik stehen Luxemburg, Großbritannien, Zypern und Malta.
So zeigt der Bericht, dass mit 17973 Einheiten besonders viele der aufgedeckten Briefkastenfirmen einen Bezug zu Großbritannien haben. Danach kommen Luxemburg (10877) und Zypern (6374).
https://panamapapers.icij.org
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 73676.html
So zeigt der Bericht, dass mit 17973 Einheiten besonders viele der aufgedeckten Briefkastenfirmen einen Bezug zu Großbritannien haben. Danach kommen Luxemburg (10877) und Zypern (6374).
https://panamapapers.icij.org
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 73676.html