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maxikatze
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Beitrag von maxikatze »

Heute, nach 11-tägiger gefährlicher Rettungsaktion und unter enorm schwierigen Bedingungen, über Schluchten, enge Gänge und immer mit der Gefahr, selber als Helfender durch Steinschlag zu verunglücken, haben die Retter der Bergwacht aus den Ländern Deutschland, Schweiz, Österreich, Italien und Kroatien den verletzten Höhlenforscher Johann Westhauser bergen können. Die Retter haben Unvorstellbares geleistet.


Zwar bereiteten Dutzende Helfer den langen Weg nach oben bestens vor: neue Seile wurden gezogen, Metallstifte als Tritte in den glitschigen Fels gebohrt, zusätzliche Haken gesetzt. Sie hielten Gischt aus Wasserfällen mit Planen ab, räumten loses Geröll weg. Aber Steinschlag kann niemand vorhersehen.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 97979.html


Hier ein Youtube Video vom 13. Juni:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=rdLT1eob_2A[/youtube]
Wir wissen, sie lügen.
Sie wissen, dass sie lügen.
Sie wissen, dass wir wissen, dass sie lügen.
Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, dass sie lügen.
Und trotzdem lügen sie weiter.

* * *
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maxikatze
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Re: Helden

Beitrag von maxikatze »

:shock:


[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=PcNWXJK_ecs[/youtube]
Wir wissen, sie lügen.
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Sie wissen, dass wir wissen, dass sie lügen.
Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, dass sie lügen.
Und trotzdem lügen sie weiter.

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AlexRE
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Re: Helden

Beitrag von AlexRE »

Das ist ja noch einmal gut gegangen.

Vielleicht sollten so gefährliche Forschungsmissionen nur von größeren Gruppen durchgeführt werden.
Der Stuttgarter OB Rommel:

Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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Staber
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Re: Helden

Beitrag von Staber »

So viel Hüte kann man gar nicht aufsetzen, wie man ziehen müsste , für diese Tat!
Eine Träne zu trocknen ist ehrenvoller als Ströme von Blut zu vergießen.
Lord George Gordon Noel Byron
Gesund bleiben !
Gruß Staber
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Livia
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Re: Helden

Beitrag von Livia »

Menschen die sich solchen Risiken aussetzen und das Leben vieler Retter so aufs Spiel setzen, grenzt an eine grosse Zumutung. Meines Erachtens sollten solche Alleingänge nicht erlaubt sein. :(
Viele Leute würden bereitwillig zugeben, dass sie sich langweilen; aber kaum einer würde zugeben, dass er langweilig ist.

Erich Fromm
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AlexRE
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Re: Helden

Beitrag von AlexRE »

Livia hat geschrieben:Menschen die sich solchen Risiken aussetzen und das Leben vieler Retter so aufs Spiel setzen, grenzt an eine grosse Zumutung. Meines Erachtens sollten solche Alleingänge nicht erlaubt sein. :(
Das sehe ich auch so. Vor den Rettern ziehe ich auf jeden Fall den Hut, nicht aber vor diesem Wissenschafts - Abenteurer.
Der Stuttgarter OB Rommel:

Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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Staber
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Re: Helden

Beitrag von Staber »

@Livia
Meines Erachtens sollten solche Alleingänge nicht erlaubt sein.

Richtig Livia!
Aber ich hoffe , dass der Herr Höhlenforscher auch alle anfallenden Kosten einschl. Bergwacht und Hubschraubereinsätze etc. aus seiner eigenen Tasche bezahlen muß. Und nicht der Steuerzahler oder irgend eine Stiftung. Wenn ein Normalbürger von der Bergwacht gerettet wird, dann kommt anschließend auch die große Rechnung. Warum soll das beim Herrn Höhlenforscher anders sein.
Eine Träne zu trocknen ist ehrenvoller als Ströme von Blut zu vergießen.
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maxikatze
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Re: Helden

Beitrag von maxikatze »

Staber hat geschrieben:@Livia
Meines Erachtens sollten solche Alleingänge nicht erlaubt sein.

Richtig Livia!
Aber ich hoffe , dass der Herr Höhlenforscher auch alle anfallenden Kosten einschl. Bergwacht und Hubschraubereinsätze etc. aus seiner eigenen Tasche bezahlen muß. Und nicht der Steuerzahler oder irgend eine Stiftung. Wenn ein Normalbürger von der Bergwacht gerettet wird, dann kommt anschließend auch die große Rechnung. Warum soll das beim Herrn Höhlenforscher anders sein.
Es ist bestimmt nicht zu hoch gegriffen, wenn die Rettungskosten die Millionengrenze erreicht. Es waren nämlich insgesamt etwa 700 Leute an der Rettunsaktion beteiligt.
Wollen wir alle hoffen, dass der Höhlenforscher aufgrund seines riskanten Hobbys eine zusätzliche Versicherung abgeschlossen hatte. Denn eine gewöhnliche Krankenkasse wird die Kosten in dieser Grössenordnung kaum übernehmen.
Wir wissen, sie lügen.
Sie wissen, dass sie lügen.
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Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, dass sie lügen.
Und trotzdem lügen sie weiter.

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Livia
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Re: Helden

Beitrag von Livia »

maxikatze hat geschrieben:
Staber hat geschrieben:@Livia
Meines Erachtens sollten solche Alleingänge nicht erlaubt sein.

Richtig Livia!
Aber ich hoffe , dass der Herr Höhlenforscher auch alle anfallenden Kosten einschl. Bergwacht und Hubschraubereinsätze etc. aus seiner eigenen Tasche bezahlen muß. Und nicht der Steuerzahler oder irgend eine Stiftung. Wenn ein Normalbürger von der Bergwacht gerettet wird, dann kommt anschließend auch die große Rechnung. Warum soll das beim Herrn Höhlenforscher anders sein.
Es ist bestimmt nicht zu hoch gegriffen, wenn die Rettungskosten die Millionengrenze erreicht. Es waren nämlich insgesamt etwa 700 Leute an der Rettunsaktion beteiligt.
Wollen wir alle hoffen, dass der Höhlenforscher aufgrund seines riskanten Hobbys eine zusätzliche Versicherung abgeschlossen hatte. Denn eine gewöhnliche Krankenkasse wird die Kosten in dieser Grössenordnung kaum übernehmen.
Ich denke jedoch, dass der Herr gute Göttis und Gotten in der Politik hat, die dafür sorgen, dass eine hohe Beteiligung der anfallenden Spesen, nur teilweise oder sogar ganz wegfallen werden. ;)
Viele Leute würden bereitwillig zugeben, dass sie sich langweilen; aber kaum einer würde zugeben, dass er langweilig ist.

Erich Fromm
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maxikatze
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Re: Helden

Beitrag von maxikatze »

Ich denke jedoch, dass der Herr gute Göttis und Gotten in der Politik hat, die dafür sorgen, dass eine hohe Beteiligung der anfallenden Spesen, nur teilweise oder sogar ganz wegfallen werden.
Und eins darf man nicht dabei vergessen: Unter den 700 Leuten, die insgesamt an der Rettungsaktion beteiligt waren, sind 200 Retter unter ihnen gewesen, die sich in der Höhle selbst in akute Lebensgefahr gebracht haben. Denn es war eine Strecke von 1 km zu bewältigen. Da hätte jeder Schritt der letzte sein können.
Ich glaube, wir machen uns keinen Begriff davon, wie es ist, tief ausatmen zu müssen, um die engen Gänge und Spalten passieren zu können. Ich könnte mir vorstellen, dass man dabei Platzangst bekommt.
Wir wissen, sie lügen.
Sie wissen, dass sie lügen.
Sie wissen, dass wir wissen, dass sie lügen.
Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, dass sie lügen.
Und trotzdem lügen sie weiter.

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