Krankgeschriebener Brite nach Heldentat in den Ferien gefeue

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Livia
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Krankgeschriebener Brite nach Heldentat in den Ferien gefeue

Beitrag von Livia »

Erst ein Held, dann arbeitslos: Ein Brite, der in den Ferien in Australien mehrere Kinder vor einer Hai-Attacke bewahrte, hat in seiner Heimat den Job verloren. Wie sich herausstellte, war Paul Marshallsea (62) zu Hause krankgeschrieben.

Während Marshallsea in Australien Ferien machte, war er zu Hause wegen Stresssymptomen zwei Monate krankgeschrieben. Seine Frau Wendy (56), die bei der gleichen Organisation arbeitete, ebenfalls. Auch sie bekam die Kündigung. "Und jetzt?" sagte Marshallsea der Zeitung. "In Merthyr Tydfil werden Hai-Ringer nicht gerade gesucht."

http://www.bluewin.ch/de/index.php/26,7 ... chtes/sda/

Das ist bei uns auch so, mann kann nicht krank sein gleichzeitig und Ferien machen.
Viele Leute würden bereitwillig zugeben, dass sie sich langweilen; aber kaum einer würde zugeben, dass er langweilig ist.

Erich Fromm
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AlexRE
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Re: Krankgeschriebener Brite nach Heldentat in den Ferien gefeue

Beitrag von AlexRE »

"In Merthyr Tydfil werden Hai-Ringer nicht gerade gesucht."
Wenn er so reisefreudig ist, kann er ja durch maritime Urlaubsorte tingeln und die Nummer da als hauptberuflicher Hai - Ringer vorführen. Wenn ich der Arbeitgeber wäre, würde ich den Betrug an dem Unternehmen auch höher bewerten als das Heldentum. Heldenverehrende Unternehmen müssen nämlich ihre Rechnungen ebenso bezahlen wie eigennützige und betrügerische Mitarbeiter sind für jedes Unternehmen eine existentielle Bedrohung.
Der Stuttgarter OB Rommel:

Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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