General Carsten Breuer

Sollte die deutsche Außenpolitik vorranging die kollektiven Interessen der EU und der NATO vertreten oder eigenständig Schwerpunkte setzen?
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Staber
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General Carsten Breuer

Beitrag von Staber »

Carsten Breuer ist zum neuen Vorsitzenden des Militärausschusses der Nato gewählt worden.
https://www.tagesschau.de/inland/innenp ... s-100.html

Moin!
Carsten Breuer scheint ein intelligenter Kopf und Stratege zu sein. Ich wünsche ihm alles Gute!
Kleiner Einwand meinerseits!Bei dem Foto kommt bei mir ein alter Wunsch hoch:Ich würde furchtbar gern einmal die Uniformen der Offiziere unserer Natopartner sehen.
Da gibt es sicher flottere als die langweiligen grauen 50er-Jahre- Schaffnerjacken unserer Soldaten.
Zum Thema!Ich finde, man sollte einem Soldaten wie General Carsten Breuer, Generalinspekteur der Bundeswehr, eher skeptisch begegnen. Im Vordergrund seiner Äußerungen steht die sogenannte „Kriegstüchtigkeit“, also stets einsatzbereit zu sein, um ggf. das sogenannte „Vaterland“ zu verteidigen und Menschenleben zu riskieren oder gar auszulöschen.
Breuer steht wie kaum ein anderer deutscher Militär für die Vorbereitung auf einen möglichen großen Krieg. Er hat die Bundeswehr auf Landes- und Bündnisverteidigung ausgerichtet und spricht ausdrücklich davon, für einen Krieg vorbereitet sein zu müssen. Friedensdiplomatie scheint in diesem Zusammenhang ein Fremdwort für ihn zu sein.
Eine Frage noch!
Was hat denn dieser General alles für Orden und Auszeichnungen? Das ist ja gewaltig. :roll:
Als kleiner Junge kannte ich nur die Kriegsheimkehrer z.B. aus Russland mit nur ein paar Orden: EK 1 und 2, Nahkampfspange, Verwundetenabzeichen, etc. Soviel Blech hatten die nie auf der Brust.
Ein Mensch hat die Atombombe erfunden, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle bauen!
Gesund bleiben !
Gruß Staber
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AlexRE
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Re: General Carsten Breuer

Beitrag von AlexRE »

Wo ist denn der Gegensatz zwischen Kriegstüchtigkeit und Friedensdiplomatie? Wenn die Fähigkeit zur Selbstverteidigung und Friedfertigkeit unvereinbar sein sollten, könnten wir uns den ganzen Aufwand mit der Bundeswehr auch sparen und Deutschland zur verteidigungsfreien Zone erklären.

Was die "Orden" und Abzeichen auf der Uniform betrifft: Ein Mitte der 60er Jahre geborener Berufssoldat hatte überhaupt keine Gelegenheit, Orden zu erwerben. Diese kleinen Schildchen sind eher sowas wie Fleißkärtchen für handwerkliche Leistungen auf dem Karriereweg.

Ein Soldat mit Schützenschnur hat auch nichts anderes geleistet als ein Wehrdienstverweigerer mit einer olympischen Medaille aus Schießwettbewerben.
Der Stuttgarter OB Rommel:

Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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